LABORUNTERSUCHUNGEN
Bei einigen Krankheitsbildern können gezielte Laboruntersuchungen wichtig für die Diagnose und richtungsweisend für die Therapie sein. Sie erlauben es, klinische und naturheilkundliche Aussagen über die aktuelle Situation eines Patienten zu machen.
Kolloid Bluttest
Dieser Test zeigt eine Momentaufnahme von Belastungen des Körpers, wie z. B. durch rheumatische oder allergische Geschehen, Stoffwechselstörungen oder auch Krankheitsherde ("Störfelder"). Dem Patienten wird in der Praxis etwas venöses Blut entnommen, dieses mit jeweils einer Spenglersan-Lösung vermischt. Anhand der "Zusammenballung" des Blutes, die eine Antigen-Antikörper-Reaktion darstellt, lässt sich eine Belastung des Körpers erkennen und eine gezielte Therapie ableiten.
Spenglersane® sind biologische Immmunmodulatoren zur aktiven und passiven Immunisierung, Original nach Dr. med. Carl Spengler, die sowohl zur Therapie als auch zur Testung geeignet sind.
Schwermetall-Test
Über die Nahrungskette oder durch Einatmen gelangen Umweltgifte und toxische Schwermetalle in unseren Organismus. Schwermetalle fördern die Bildung freier Radikale, die zu Zell- und Gewebeschädigung führen können. Sie können zudem massive Blockaden in der Therapie darstellen. Therapieerfolge hängen daher
u. a. von Diagnose und Therapie einer Schwermetallbelastung ab.
Der MK Schwermetalltest® ermöglicht eine Bestimmung der Schwermetallbelastung aus Urin- und Speichelproben und kann in der Praxis durchgeführt werden.
Der Test eignet sich zur Diagnose einer Schwermetallbelastung, als Nachweis der Notwendigkeit einer Ausleitungstherapie, zur Identifizierung belastender Umweltstoffe und zur Überprüfung der verwendeten Ausleitungsverfahren.
Blutkristallisation
Der besondere Wert der Kupferchlorid- Blutkristallisation liegt in der Frühdiagnose. Bestimmten gestörten Körpervorgängen entsprechen bestimmte spezifische Kristallformungen im Blutkristallbild. Solche Formen können schon Monate vor dem körperlichen Ausbruch einer Erkrankung im Blutkristallbild zu erkennen sein.
Klinische Blutuntersuchung
In Zusammenarbeit mit dem BIO-Labor in Hemer können spezielle, auf ein einzelnes Krankheitsbild eingehende Laborprofile angefertigt werden. Basis für ihre Erstellung ist die ganzheitliche Labordiagnostik und die Betrachtung des Menschen als Ganzes. So ist es logisch, dass nicht die Beurteilung einzelner Laborparameter von Interesse ist, sondern immer das Zusammenspiel vieler Laborparameter, insbesondere unterschiedlicher Organe.
Hierbei ist die Qualität der Analytik wichtige Voraussetzung für ein naturheilkundlich verwertbares Ergebnis. Das BIO-Labor blickt auf eine mehr als 25-jährige Erfahrung als Labor in der Naturheilkunde zurück.
Stuhlanalyse
Bei Störungen der Ernährung und Verdauung, Allergien gegen Nahrungsmittel, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Umweltbelastungen, Abwehrschwäche, häufig wiederkehrenden Infekten, Darmentzündungen und Hautproblemen kann eine zielgerichtete Stuhluntersuchung in Betracht kommen.
Der Darm ist unsere größte Kontaktfläche zur Umwelt. Besiedelt wird er von der Darmflora mit einer Vielzahl von Bakterien. Der überwiegende Teil des sog. "darmassoziierten Immunsystems" ist im Darm lokalisiert.
Bei einer Störung der Darmbarriere können beispielsweise Krankheitserreger durch die Darmschleimhaut in unseren Körper treten.
Beispiele:
- Durch eine mikrobiologische Stuhlanalyse kann man die Funktionstüchtigkeit der Darmflora untersuchen.
- Eine Analyse der Fett-, Eiweiß- oder Kohlenhydratverdauung kann auf Störungen der Gallenblase und Bauchspeicheldrüse weisen.
- Allergische Reaktionen eines Patienten (auch trotz negativen Allergietests) können unter Umständen ursächlich geklärt werden.
Urinuntersuchung
Einige im Urin auftretende Substanzen können mit Hilfe von Urinteststreifen ermittelt werden. Mit ihnen kann der Urin im Schnellverfahren beispielsweise auf Eiweiß, Zucker (Glukose), rote und weiße Blutkörperchen und Nitrit (ein Hinweis auf Bakterien) untersucht werden. Werden die genannten Stoffe durch den Streifentest nachgewiesen, sind weitere Laboranalysen des Urins notwendig.
Überschichtungsreaktion
Bei der Überschichtungsreaktion wird Urin mit bestimmten chemischen Reagenzien versetzt, die einen definierten Bezug zu verschiedenen Eiweißgruppen, Gallenfarbstoffen, Glukose usw. haben. Der große Vorteil der Überschichtungsreaktion liegt vor allem darin, dass beginnende Stoffwechselentgleisungen und funktionelle Störungen frühzeitig erkannt werden können. Dieses Verfahren ist im Vergleich zu den Ergebnissen der Urinteststreifen sehr viel differenzierter und damit auch aussagefähiger.



